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Erektionsstörungen erfolgreich behandeln

Millionen Männer in Deutschland leiden an Potenzproblemen. Viele gehen damit aber nicht zum Arzt oder sprechen darüber. Eine eindeutige Studie zum Thema gibt es daher bisher nur aus den USA. Diese belegt, dass rund die Hälfte aller getesteten Männer eine gestörte Potenzfähigkeit haben.

Das Leiden tritt anders als erwartet nicht erst im hohen Alter auf. Auch 20-Jährige haben Erektionsstörungen und leiden unter sexuellen Problemen. Die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von Impotenz steigt jedoch mit zunehmendem Alter deutlich an.

Was dagegen unternommen werden kann und welche Mittel helfen, erfahren Sie hier.

Ursachen für Potenzprobleme

In 55 bis 90 Prozent aller Fälle von Erektionsproblemen liegen körperliche Probleme bei den Betroffenen vor. Nur wenige Fälle sind psychologisch bedingt.

Bei Erektionsstörungen wird der Blutfluss im Penis gestört und die Weitergabe von Nervenimpulsen verhindert. Es liegt also eine Störung auf dem Weg vom Gehirn zum Penis vor. Grund dafür können chronische Erektionsstörung Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Arteriosklerose sein. Diese Krankheiten stören den Blutfluss und wirken sich negativ auf die Leitung der Nervenimpulsen aus.

In einer US-amerikanischen Studie wurde herausgefunden, dass psychologisch bedingte Potenzstörungen häufig mit dem Verlust des Vaters zu tun haben. Ein Großteil der Teilnehmer, der ohne Vater oder eine Vater ähnliche Person aufgewachsen ist, hatte sexuelle Probleme.

Es gibt zahlreiche Ursachen, die für Erektionsstörungen in Frage kommen. Damit sie zielgerichtet behandelt werden können, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Dann lassen sich die Leiden in der Regel gut kontrollieren.

Therapie von Potenzstörungen

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, mit denen sich Potenzprobleme dauerhaft lösen lassen.

Zum Einen kann die Einnahme von Medikamenten die Potenz steigern. Es gibt verschiedene Mittel, die dauerhaft oder temporär Abhilfe verschaffen. Der wohl bekannteste Wirkstoff zur Potenzsteigerung ist Sildenafil. Dieser befindet sich unter anderem in dem Potenzmittel Viagra.

Darüberhinaus können auch Gesprächstherapien wirksam sein, wenn es sich um psychologisch bedingte Probleme handelt.

Im äußersten Falle kann auch eine Operation helfen. Dies sollte jedoch erst der letzte Schritt sein.

Die Therapie von Potenzstörungen sollte jeweils individuell an die Ursachen angepasst werden.

Potenzmittel- was hilft wirklich und was ist Fake?

Wer einen Arztbesuch vermeiden möchte, greift häufig auf frei verkäufliche oder natürliche Potenzmittel zurück.

Natürliche Arzneimittel

Als natürliches Potenzmittel gilt beispielsweise Kieferrindenextrakt. Es enthält die Inhaltsstoffe oligomere Proanthocyanidine und Polyphenole. Diese wirken entzündungshemmend und antioxidativ. Ihre potenzsteigernde Wirkung ist jedoch nicht nachhaltig bewiesen.

Die Wurzel Alraune dagegen gilt tatsächlich als lustanregend und zugleich enthemmend.

Auch bei dem Holz Muira Puama konnte nach regelmäßiger Einnahme eine Steigerung der Potenz und des Lustempfindens vermerkt werden.

Auch Ginkgo und Guarana sollen das Lustempfinden anregen. Ginkgo sollte jedoch nicht zusammen mit blutverdünnenden Medikamenten eingenommen werden, da es zu Kopfschmerzen führen kann.

Gel zur Potenzsteigerung

Neben Pillen und natürlichen Heilmitteln werden auch verschiedene Gele zur Potenzsteigerung und Vergrößerung des Penis angeboten.

Tests ergaben jedoch, dass Produkte wie Titan Gel und Maxisize ähnliche Inhaltsstoffe wie herkömmliche Gleitgele enthalten. Sie unterschieden sich teilweise nur in einzelnen Stoffen, kosten jedoch gut das 10-fache und wirken sich nicht anders auf den Körper aus.